5. August 2012

Hitzewellen höchstwahrscheinlich Folge des Klimawandels

Extrem heiße Sommer in den vergangenen Jahren sind sehr wahrscheinlich auf den Klimawandel zurückzuführen.

Das ergaben Untersuchungen von Forschern der Universität Columbia im US-Bundesstaat New York. Sie sprechen im Fachmagazin "PNAS" von "dramatischen Änderungen". Die Forscher untersuchten, welche Schwankungen es in den vergangenen 30 Jahren gab. Neben dem generellen Trend der Erderwärmung beobachteten sie vor allem, dass es extrem heiße Sommer gab. In den drei Jahrzehnten vor 1980 seien die Temperaturen hingegen relativ stabil gewesen.

Genannt werden die Hitzewellen in Frankreich 2003, in Moskau 2010 oder im vergangenen Jahr in Texas. Nach Meinung der Wissenschaftler wären diese extremen Anomalien ohne die globale Erwärmung höchstwahrscheinlich nicht vorgekommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)