6. August 2012
Wann können und müssen Menschen in Rente gehen? Darüber wird hierzulande seit längerem diskutiert. Eine aktuelle Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt jetzt: In den vergangenen 20 Jahren hat sich schon deutlich etwas verändert. Die Erwerbsquote der 60- bis 64-Jährigen hat sich in dieser Zeit mehr als verdoppelt - von knapp 21 Prozent im Jahr 1991 auf gut 44 Prozent im Jahr 2010.
Grund sei unter anderem, dass inzwischen mehr Frauen arbeiteten als früher. Außerdem hätten auch ein besserer Gesundheitszustand und veränderte Regelungen zur Frührente dazu beigetragen. Dass mehr Ältere arbeiteten, reiche aber langfristig nicht aus, um den demografischen Wandel auszugleichen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)