7. August 2012
"Das Internet ist ein fantastisches Werkzeug für den Erwerb von Wissen."
So beschreibt es der US-Netzphilosoph David Weinberger. Allerdings habe sich Wissen durch das Netz verändert - schon allein durch die enorme Masse. Im Internet lerne man, dass alles, was man glaubt, von jemand anderem angezweifelt werden kann. Im Interview mit der "tageszeitung" sagte Weinberger, Wissen im Internet-Zeitalter sei dem Wissen ähnlich, wie es sich in den vergangenen hundert Jahren für Forscher schon immer dargestellt habe. Es gebe eine Hypothese, an die geglaubt und auf die dann auch reagiert werde.
David Weinberger forscht an der Harvard-Universität zu netzphilosophischen Themen. Über die Frage, wie das Internet zwischenmenschliche Beziehungen, Kommunikation und Gesellschaft verändert, hat er mehrere Bücher geschrieben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)