7. August 2012
Wer früher anfängt, bleibt länger dabei. Das gilt unter anderem fürs Rauchen. US-Forscher haben in einem Fachmagazin eine Studie veröffentlicht, in der sie einen genetischen Faktor dafür verantwortlich machen, dass manche Jugendliche früh mit dem Qualmen anfangen und später zu starken Rauchern werden. Die Wissenschaftler schreiben, Menschen, die im Alter von 16 Jahren oder jünger mit den Zigaretten anfingen und außerdem eine bestimmte Genmutation hätten, seien anfälliger für eine spätere starke Abhängigkeit von Nikotin. Vermutlich sei die Mutation sowohl für den frühen Einstieg ins Rauchen als auch für die spätere Sucht verantwortlich. Das Einstiegsalter beim Tabak sei also auch erblich.
Bei der Analyse handelt es sich um eine sogenannte Meta-Studie. Dabei werden die Ergebnisse aus früheren Untersuchungen zur Beantwortung neuer Fragestellungen herangezogen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)