7. August 2012

Kinder in Deutschland bekommen zehn Prozent mehr Taschengeld

Krise? Wo? - In den Portemonnaies vieler Kinder in Deutschland jedenfalls nicht. Eine repräsentative Umfrage hat ergeben, dass das Taschengeld im vergangenen Jahr deutlich erhöht wurde. Laut der Kids-Verbraucheranalyse stieg es bei den Sechs- bis 13-Jährigen um fast zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr: auf durchschnittlich 27 Euro im Monat.

Ausgegeben wird das Taschengeld laut der Studie vor allem für Süßigkeiten, Comics und Zeitschriften, aber auch für Sammelkarten und Sticker. Gut jedes zehnte Kind müsse damit auch seine Handykosten bestreiten.

Die Kids-Verbraucheranalyse zu Konsum- und Medienverhalten entstand im Auftrag des Berliner Comic- und Jugendmagazinverlags Egmont Ehapa. Im Februar und März wurden dazu mehr als 2.000 Interviews mit Kindern, Jugendlichen und Eltern geführt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)