7. August 2012

Ex-Funktionär warnt vor Niedergang des deutschen Sports

Sind die eher mittelmäßigen Leistungen deutscher Athleten bei den Olympischen Spielen in London Ergebnis einer falschen Sportpolitik? Ja, glaubt der frühere Vizepräsident des Nationalen Olympischen Komitees, Helmut Digel. In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur sagte der Sportwissenschaftler, in den vergangenen Jahren hätten viele Nationen zur Weltspitze zurückgefunden. In anderen Ländern erlebe der Sport dagegen einen schleichenden Niedergang, darunter in Deutschland.

Grund ist laut Digel nicht zu wenig Förderung, sondern zu viel Bürokratie. Geld stehe genug zur Verfügung, es mangele aber an Effizienz, so der Ex-Funktionär.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)