9. August 2012
Er gilt als Gründervater der Friedens- und Konfliktforschung: Der norwegische Soziologe Johan Galtung. Jetzt hat die Schweizer "World Peace Academy" ihn ausgeschlossen - wegen angeblicher antisemitischer Äußerungen Galtungs. Das berichten mehrere schweizerische Medien, darunter das "Schweizer Radio DRS". Unter anderem hatte ein norwegischer Schriftsteller dem Friedensforscher nach einem Vortrag über die Anschläge von Oslo und Utøya im vergangenen Jahr judenfeindliche Äußerungen vorgeworfen. Außerdem soll Galtung behauptet haben, die überwiegende Mehrheit der Medien weltweit sei von jüdischen Firmen kontrolliert.
Die "World Peace Academy" bezeichnet sich selbst als "Bildungsinstitution, die mit ihren Programmen und Projekten eine globale Kultur des Friedens fördern will". Zu ihren Partnerorganisationen gehört die Uni Basel.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)