9. August 2012
In Ecstasy steckt anscheinend mehr, als man bisher gedacht hat. Forscher haben die Wirkung der Droge in Verbindung mit Parkinson-Medikamenten getestet. Parkinson-Patienten brauchen Medikamente, um sich besser bewegen zu können. Als Nebenwirkungen treten aber die typischen ruckartigen und unkontrollierbaren Bewegungen auf. Wissenschaftler der Universität Western Australia haben in Tierversuchen herausgefunden, dass Ecstasy diese Nebenwirkungen lindern kann.
Das Problem ist jedoch die berauschende Wirkung der Droge. Die Forscher trennten deshalb die positiven von den negativen Eigenschaften des Stoffes, indem sie neue Verbindungen mit analogen Substanzen herstellten. Die neue Verbindung war sogar noch effektiver bei der Verhinderung unerwünschter Nebenwirkungen. Die Hoffnung ist, dass mit Hilfe der Erkenntnisse der Studie ein neues Medikament entwickelt werden kann, dass die Lebensqualität von Parkinson-Patienten verbessert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)