10. August 2012
Auch im Abfall stecken Schätze. Aber wie hebt man sie? Darum geht es in einer Schwerpunktserie im Fachmagazin "Science". Vorgestellt wird darin unter anderem das Verfahren eines Forscher-Teams von der Universität Delft. Die Niederländer setzen Bakterien ein, um Nitrate und Nitrite im Abwasser wieder in Stickstoff zu verwandeln. Ziel sei es, die schädliche Überdüngung von Gewässern einzudämmen.
Wissenschaftler von der Universität Pennsylvania haben mikrobiologische Brennstoffzellen entwickelt. Mit ihnen lässt sich aus Abfallprodukten der Gärung, zum Beispiel Essigsäure, Strom erzeugen.
Aber auch längst erprobte Methoden stellt "Science" vor. In Hongkong fließt zum Beispiel seit 50 Jahren verstärkt Seewasser durch die Toiletten. Dadurch werde etwa 20 Prozent Trinkwasser gespart.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)