10. August 2012
Wer besser aussieht, bekommt mehr Geld. Das gilt zumindest bei der Suche nach Eizellenspenderinnen in den USA. Wie Forscher der Columbia University herausfanden, halten sich viele amerikanische Spender-Organisationen nicht immer an die dafür geltenden ethischen Richtlinien. Demnach werden attraktive und gebildete Eizellenspenderinnen besser bezahlt als andere. Eigentlich sollten sie aber nur für den Zeitaufwand beim Arzt entschädigt werden. Außerdem werde vielfach nicht auf die Risiken des Spendeverfahrens hingewiesen. Problematisch sei dabei die hohe Hormonkonzentration in den Eierstöcken. Die Studie ist in der Fachzeitschrift "Fertility & Sterility" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)