10. August 2012
Für viele Studenten ist Copy und Paste offenbar Alltag im Uni-Leben.
Das Magazin "Zeit Campus" berichtet vorab über eine Studie im Auftrag des Bundesbildungsministeriums. Bielefelder Soziologen haben demnach erstmals untersucht, ob Schummeln zum Studium dazugehört. Ein Ergebnis: Wer ganz brav studiere, befinde sich in der Minderheit. 79 Prozent aller Studenten haben laut der Studie innerhalb eines Semesters mindestens einmal abgeschrieben, gespickt oder anders geschummelt.
Plagiate kommen demnach besonders häufig bei Ingenieuren vor. Von den Befragten soll jeder dritte zugegeben haben, fremde als eigene Texte ausgegeben zu haben. Beim Abschreiben in Klausuren sind nach dem Bericht besonders oft Mediziner vertreten. Zwei Drittel gaben demnach an, ab und zu zu gucken, was der Tischnachbar schreibt. "Zeit Campus" zufolge ist das Unrechtsbewusstsein grundsätzlich vorhanden: Nur jeder siebte finde Plagiate ok.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)