13. August 2012

Pfauensterben in Pakistan

In Pakistan sterben die Pfauen.

Wie das Magazin "Asian Scienstist" schreibt, sollen allein in den vergangenen drei Wochen mehr als 160 der Tiere in der Tharpakar-Wüste gestorben sein. Dort leben wilde Pfauen, von denen es im ganzen Land etwa 40.000 geben soll. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die toten Tiere an der sogenannten Newcastle-Krankheit litten, einer Art Geflügelpest. Die Krankheit habe sich mittlerweile in sieben Bezirken der südpakistanischen Sindh-Provinz ausgebreitet.

Das zuständige Ministerium hat jetzt damit begonnen, gesunde Pfauen zu impfen. In Deutschland ist eine solche Impfung für Geflügel Pflicht. Der Erreger verbreitet sich über Kot, Körperflüssigkeiten und die Atemluft, für den Menschen ist sie nicht gefährlich.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)