13. August 2012
In unserer Rubrik "Glasklar" widmen wir uns diesmal dem höchsten Gut vieler Sportler: den Muskeln. Wir fragen: Wie können wir uns überhaupt bewegen?
Die Antwort: Indem unsere Muskeln sich zusammenziehen und wieder erschlaffen. Der Befehl dazu wird vom Gehirn über Nervenimpulse gegeben. Sie bewirken, dass sich im Inneren des Muskels millionenfach fadenförmige Proteine ineinanderschieben. Durch diese Bewegung wird der Muskel dicker und kürzer und wir können beispielsweise ein Gewicht anheben. Sobald die Nervenreize aufhören, lösen sich die Proteine voneinander und der Muskel erschlafft.
Die Energie für die Bewegung wird über das Blut geliefert. In den Mitochondrien, die auch als Kraftwerke der Zelle bezeichnet werden, wird diese Energie in verwertbare Träger umgewandelt.
Beim Training bekommen Muskeln idealerweise mehr Proteinfasern und mehr Zellkraftwerke, werden also dicker und besser mit Energie versorgt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)