13. August 2012
Nicht mehr ganz soviel "er", immer mehr "sie". Psychologen der US-amerikanischen Universität San Diego haben untersucht, wie sich die Rolle der Geschlechter in der Sprache während des letzten Jahrhunderts entwickelt hat. Über die Studie berichtet die Zeitung "Die Welt".
Die Forscher untersuchten den Text von einer Million Bücher von 1900 bis 2008 und zählten die Pronomen "he", "him" und "his" und "she", "her" und "hers". Das Ergebnis: Die Bedeutung der Frauen nahm mit der Zeit immer weiter zu. 1950 kamen demnach auf ein weibliches Pronomen 4,5 männliche, seit dem Jahr 2000 liege das Verhältnis bei eins zu zwei.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)