13. August 2012
Gab es in der DDR KZs? Der Berliner Historiker Klaus Schroeder kritisierte das "Gedenkstätten-Hopping" in Berlin. Wenn Schulklassen in kürzester Zeit mal Orte zur NS, - mal zur DDR-Geschichte besuchen würden, wüssten sie später überhaupt nicht mehr, was sie gesehen hätten, sagte Schroeder im Deutschlandradio Kultur.
Wegen des freien Reiseverkehrs in Europa dächten die Jugendlichen beim Wort Grenze sofort an eine wie zu Österreich, mit freiem Grenzverkehr. Es sei ihnen damit schwer vermittelbar, wie abgeriegelt die Grenze zur DDR gewesen sei.
Heute vor 51 Jahren begannen die Vorbereitungen zum Bau der Berliner Mauer. Die zentrale Gedenkveranstaltung zum 13. August findet am Vormittag an der Gedenkstätte Berliner Mauer statt. Klaus Schroeder leitet seit vergangener Woche ein Forschungsprojekt zur Erforschung der Todesopfer an der innerdeutschen Grenze.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)