13. August 2012
Sie betreiben Meeresforschung im Regenwald. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass die Brandrodung des Regenwaldes in den vergangenen Jahrhunderten große Mengen Holzkohle im Boden hinterlassen hat. Im Fachmagazin "Nature Geoscience" schreiben sie, die Kohle würde durch Regenwasser ausgewaschen und dann über Flüsse ins Meer transportiert. Da die Verbrennungsrückstände eine sehr stabile Form von Kohlenstoff seien, würden sie die Stoffkreisläufe der Meere für Jahrhunderte beeinflussen.
Die Forscher gehen davon aus, dass die Menge an Holzkohle in den Meeren durch menschliche Aktivität weiter zunehmen wird. Die Folgen für Meeresorganismen und den globalen Kohlenstoffkreislauf seien noch unbekannt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)