13. August 2012
Vor 200 Millionen Jahren war der Atlantik eine so genannte Totzone: Er enthielt keinen Sauerstoff. Wissenschaftler der Frankfurter Goethe-Universität konnten jetzt in Sedimentproben grüne Schwefelbakterien nachweisen. Das schreiben sie in der Online-Ausgabe von "Nature Geoscience". Einer der Forscher sagte, das Meer müsse damals nach faulen Eiern gestunken haben.
Ursache für den Verlust des Sauerstoffs im Atlantik waren demnach massive Vulkanausbrüche. Diese hätten ein Massensterben von Tieren und Pflanzen ausgelöst. Damals sei der Urkontinent auseinandergebrochen und der Atlantische Ozean entstanden. Dabei hätten die Vulkane riesige Mengen Schwefeloxid und Kohlendioxid freigesetzt. Die Forscher schreiben weiter, dadurch sei eine Reihe von Umweltstörungen hervorgerufen worden - unter anderem globale Erwärmung, Waldsterben und ein Sauerstoffmangel im Ozean.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)