14. August 2012

US-Forscher: Schnarchende Kleinkinder mit höherem ADHS-Risiko

Schnarchen nervt. Und aus kleinen Schnarchern können später große Nervensägen werden.

Forscher aus dem US-Bundesstaat Ohio haben festgestellt, dass Kleinkinder, die schnarchen, später verhaltensauffällig werden können. Von den besonders heftigen und dauerhaften Schnarchern zwischen einem und drei Jahren entwickelten bis zu 30 Prozent Probleme wie ADHS, das Aufmerksamkeitsdefizits-/Hyperaktivitätssyndrom. Bei der Gruppe mit ruhigerem Schlaf lag das Risiko bei etwa zehn Prozent. Die Forscher schreiben in der Studie, dass Atemprobleme nicht automatisch zu Verhaltensauffälligkeiten führen. Eltern sollten ihrer Meinung nach aber zum Kinderarzt gehen, wenn sie das dauerhafte Schnarchen bemerken.

Eine Erklärung für den Zusammenhang könne sein, dass die Kinder wegen der schlechten Schlafqualität auch tagsüber müde und so schneller frustriert sind.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)