14. August 2012

Konsumenten finden Kombinationen von Preisen für Produkte risikoreich

Es kommt nicht nur aufs Geld an. In einer Studie der Universität von Cincinnati wurde verglichen, wie Konsumenten auf verschiedene Arten von Preisen für Produkte reagieren. Dabei ging es nicht nur um Geldbeträge, sondern auch um Leistungen, die der Käufer erbringen muss. Firmen könnten beispielsweise verlangen, dass der Käufer eine Werbung ansieht oder seine Daten herausgibt. Die Studie ergab, dass Konsumenten solche Angaben häufig mit einem Risiko verbinden - trotz eines niedrigeren Preises.

Käufer fühlen sich demnach vor allem dann gestresst, wenn sie aufgefordert werden, für einen Preisnachlass noch Informationen herauszugeben oder eine Werbung anzusehen. Das zeige, dass Firmen in vielen Fällen besser einen höheren Geldpreis ansetzen sollten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)