14. August 2012
Nach dem Test ist vor dem Test. Die Umweltschutzorganisation "Greenpeace" hatte vor einem Jahr Kassenbons untersucht und herausgefunden, dass sieben von acht Unternehmen giftige Bisphenole einsetzen.
Jetzt haben die Umweltschützer nochmal getestet. Herausgekommen ist, dass die meisten Unternehmen auf Ersatzstoffe umgestiegen sind. Kritik übt Greenpeace an "Edeka" und "Kaiser's". "Edeka" setzte immer noch das giftige Bisphenol A ein, "Kaiser's" das laut Testern kaum weniger kritische Bisphenol S.
Greenpeace zufolge können Menschen die Substanz über die Haut aufnehmen. Bisphenol A soll das Gehirn von Kleinkindern schädigen und die männliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Das Bundesumweltamt prüfe, ob das Risiko von Bisphenolen für Mensch und Umwelt bisher möglicherweise unterschätzt werde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)