14. August 2012
Quastenflosser werden häufig als lebende Fossile bezeichnet, da die Art schon 400 Millionen Jahre alt ist. Biologen haben nun mithilfe eines Forschungstauchboots die genetische Vielfalt der Knochenfische untersucht. Sie sammelten an verschiedenen Orten Gewebeproben. Mit einem Greifarm entnahmen sie auf ihren Tauchgängen einzelnen Tieren aus einem Meter Entfernung Schuppen.
Die Ergebnisse stellten die Forscher in der Fachzeitschrift"Current Biology" vor. Wie sie dort erklären, entwickeln sich die Quastenflosser trotz ihrer langsamen evolutionären Veränderung noch weiter. Die genetische Vielfalt unter den ostafrikanischen Tieren sei zwar generell sehr gering, es gebe aber Unterschiede. Das belege nicht nur, dass der Quastenflosser kein passives Relikt aus längst vergessener Zeit sei. Sie vermuteten auch, dass er sich potenziell an neue Umweltbedingungen anpassen könne.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)