14. August 2012
Sex zwischen Lehrern und minderjährigen Schülern darf es unter keinen Umständen geben. Rheinland-Pfalz stellt solche sexuellen Beziehungen unter Strafe. Nach Angaben des Bildungsministeriums in Mainz brachte die Landesregierung eine Änderung des Schulgesetzes auf den Weg. Ministerin Doris Ahnen begründete den Schritt damit, dass sexuelle Beziehungen zu Schülern mit dem staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule nicht vereinbar seien.
Auslöser für die Debatte war der Fall eines Lehrers aus Neuwied. Er hatte zugegeben, mehrfach Sex mit einer 14-jährigen Schülerin gehabt zu haben. Vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs war er aber freigesprochen worden, da er nur der Vertretungslehrer des Mädchens war. Eine Unterscheidung zwischen Vertretungslehrern und normalen Lehrern soll es künftig nicht mehr geben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)