15. August 2012
Enge Rivalen machen aggressiv. Laut einer niederländischen Studie bekämpfen sich Sportmannschaften verbissener, wenn sie in der Tabelle näher beieinander stehen. Forscher der Universitäten Groningen und Amsterdam haben Fußballspiele der Bundesliga und Basketballspiele der US-amerikanischen Liga NBA untersucht. Im britischen Fachblatt "Biology Letters" schreiben sie, dass Mannschaften, die in der Tabelle nah beieinander standen, einander häufiger foulten. Spielte der Tabellenführer der Bundesliga gegen den Letzten, begingen die Fußballer etwa zwölf Prozent weniger Fouls als die Teams, die in der Tabelle nah beieinander standen.
Als möglichen Grund nennen die Forscher, dass ein als gut eingestufter Gegner den Testosteronspiegel erhöhe und so aggressiv mache.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)