15. August 2012
Pausen sind immer gut - auch beim Lernen. Denn sonst kommt es australischen Psychologen zufolge zu einem Übertraining - und dann verschlechtern sich die Leistungen. Wie sie in einem Fachmagazin ("Proceedings of the Royal Society") schreiben, liegt das daran, dass es bei der Überführung der Lerninhalte vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis zu Störungen kommt.
Für die Untersuchung durchliefen 31 Menschen ein Lerntraining - allerdings in drei verschiedenen Gruppen: Standard, Übertraining und Kontrolle. Die Standardgruppe hatte zwischen zwei Lerneinheiten eine Stunde Pause, die Übertraining-Gruppe nicht. Die Kontrollgruppe absolvierte nur eine Lerneinheit. Der Lernerfolg wurde am folgenden Tag überprüft. Das Ergebnis: Die Gruppe ohne Pause hatte viel weniger richtige Antworten als die beiden anderen Teams.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)