15. August 2012

Naturkatastrophen für asiatische Staaten besonders schlimm

Asiatische Staaten sind im Falle einer Naturkatastrophe am verwundbarsten. Das geht aus dem Risiko-Atlas der britischen Risikobewertungs-Gesellschaft Maplecroft hervor. Dafür untersuchten Forscher fast 200 Länder und klassifizierten sie nach den Auswirkungen einer Naturkatastrophe wie eines Erdbebens oder einer Überschwemmung auf ihre jeweilige Wirtschaft.

Platz eins belegt der Untersuchung zufolge Bangladesch - gefolgt von den Philippinen, der Dominikanischen Republik und Birma. Sie alle tragen demnach ein "extremes Risiko". Je mangelhafter die Infrastruktur und je schwächer das Katastrophenmanagement, desto stärker wirke sich eine Naturkatastrophe aus.

Maplecroft zufolge haben die wirtschaftlichen Schäden, die weltweit durch Naturkatastrophen entstanden sind, im vergangenen Jahr einen Rekordwert von 380 Milliarden Dollar erreicht. Davon habe das Erdbeben und der Tsunami in Japan allein 55 Prozent ausgemacht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)