15. August 2012

Organspende: Wissenschaftler halten Hirntod für zu wenig erforscht

Ist ein Hirntoter wirklich tot? Im Zusammenhang mit der Debatte um Organspenden stellte die "Frankfurter Rundschau" diese Frage mehreren Wissenschaftlern. Einige äußerten Zweifel, ob es wirklich ausreiche, den Hirntod festzustellen, bevor man Organe entnehme. Es sei zu wenig erforscht, ob nach dem Hirntod tatsächlich unweigerlich der Tod eintrete. Außerdem verführen viele Länder bei der Freigabe der Organe unterschiedlich. Manchmal reiche schon der Herztod als Basis aus.

Die Zeitung hat für besorgte Organspender deswegen eine Empfehlung: Man könne den Spenderausweis um einen eigenen Zettel erweitern - das sei dann auch juristisch bindend. Darauf könne man zum Beispiel festlegen, dass man einer Organentnahme nur in Deutschland und nur unter Vollnarkose zustimme.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)