15. August 2012
Patienten müssen sich keine Sorgen machen, wenn an einer Operation ein noch unerfahrener Arzt beteiligt ist. Das ist das Ergebnis einer Studie, die US-Wissenschaftler im Fachjournal "Annuals of Surgery" veröffentlichten. Danach ist das Risiko für Komplikationen nicht höher, wenn ein auszubildender Mediziner die Operation begleitet. Insgesamt habe es in weniger als sechs Prozent der Fälle schwere Komplikationen wie Blutungen oder Infektionen gegeben. Dies sei genauso viel wie bei erfahrenen Chirurgen. Lediglich leichte Hautinfektionen träten häufiger auf. Das sei möglicherweise darauf zurückzuführen, dass Operationen, an denen auszubildende Ärzte teilnähmen, etwas länger dauerten. Für die Studie wurden zwischen 2005 und 2007 Daten von mehr als 60.000 Operationen ausgewertet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)