15. August 2012
Was für Piloten selbstverständlich ist, wird nun auch für Tiefseeforscher zum Alltag: Die Ausbildung im Simulator. Das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen - kurz MARUM - hat einen Tauch-Simulator entwickelt. Wie das Institut mitteilte, können Wissenschaftler damit auf dem Festland realitätsnah den Einsatz des Tauchroboters MARUM-Quest trainieren. So üben sie beispielweise die Steuerung der Greifarme, mit denen Gegenstände aus bis zu 4.000 Meter Tiefe geborgen werden können. Der in Bremen errichtet Kontrollraum entspricht der Steuerungseinheit, die für den Einsatz des Tiefseeroboters auf Forschungsschiffen installiert wird.
Das Training am Simulator soll die Arbeit auf hoher See effizienter und sicherer machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)