16. August 2012
Seine Methoden wirken skurril, aber seine Wetter-Prognosen sind erstaunlich gut. Der 67-jährige "Wetterschmöcker" Martin Horat hat es dank des Schweizer Tourismus-Verbandes bei Youtube zu einiger Berühmtheit gebracht. In den Videos lässt er Ameisen über sich krabbeln oder isst Schnee, um das Wetter vorherzusagen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, sorgt das bei seinen fünf Schweizer "Wetterschmöcker"-Kollegen für Unmut. Die hielten die gezeigten Methoden für Blödsinn - etwa wenn das Wetter an den Schenkeln der Ameisen abgelesen werde. Andere Wege der Natur-Beobachtung seien aber tatsächlich gut geeignet, um Prognosen abzugeben - zum Beispiel das Verhalten von Mäusen oder Wild und die Pflanzenblüte.
Die Voraussagen der "Wetterschmöcker" für den vergangenen Winter und diesen Sommer hatten laut "SZ" gestimmt. Für den kommenden Winter wollten sich die kauzigen Propheten aber vor Ende September nicht festlegen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)