16. August 2012
Der Ebola-Ausbruch in Uganda scheint unter Kontrolle. Laut einem Artikel des Fachjournals "Nature" liegt das auch an der Strategie, Entwicklungsländern beim Aufbau von eigenen Hightech-Laboren zu helfen. In Uganda sei 2007 nach einem früheren Ebola-Ausbruch ein Biosicherheits-Labor eingerichtet worden, das jetzt erfolgreich zum Einsatz gekommen sei. Früher hätten verdächtige Gewebeproben zur Analyse ins Ausland geschickt werden müssen - das habe manchmal mehrere Wochen gedauert. Nun sei die Untersuchung innerhalb weniger Tage machbar. Und je schneller man auf Ausbrüche reagieren könne, desto schneller könne auch eine Epidemie gestoppt werden. Deswegen förderten westliche Länder Labor-Aufbau und Training von Spezialisten in Afrika. Auch in Gabun gebe es bereits ein Labor.
Beim aktuellen Ebola-Ausbruch in Uganda sind bislang 16 Menschen gestorben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)