16. August 2012

AOK: Flexibilisierung der Arbeitswelt führt zu mehr Fehltagen

Morgens anderthalb Stunden mit dem Auto zur Arbeit fahren - das ist Stress, und der macht krank. Das hat eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Krankenkasse AOK, der Fehlzeiten-Report, noch einmal belegt. Wie die Forscher schreiben, leiden Berufstätige unter der Flexibilsierung der Arbeitswelt. Demnach erhält mehr als jeder dritte Erwerbstätige Anrufe außerhalb der Arbeitszeit oder leistet Überstunden. Jeder zehnte muss zudem am Wochenende oder an Feiertagen in den Betrieb.

Die Folge laut der Studie: psychische Erkrankungen nehmen zu. Insgesamt hat das zu 2,7 Millionen Fehltagen in Deutschland geführt.Seit 1994 hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt. Der Fehlzeiten-Report berichtet jährlich über die allgemeine Krankenstandsentwicklung. Grundlage der Untersuchungen sind die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen von 10,8 Millionen erwerbstätigen AOK-Mitgliedern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)