17. August 2012

"SZ" erörtert Floppen des Deutschland-Stipendiums

Das Deutschland-Stipendium ist ein Flop. So sieht es die "Süddeutsche Zeitung". Sie bezieht sich dabei auf die Antwort des Bundesbildungsministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag. Demnach profitieren in diesem Jahr ein Prozent aller Studenten von der monatlich 300 Euro umfassenden Förderung. Im Wintersemester 2013/2014 soll der Anteil dann auf 1,5 Prozent steigen. Mittelfristig, so heißt es dort, wolle man weiterhin das ursprüngliche Ziel von acht Prozent schaffen. Wenn es beim derzeitigen Tempo bleibt, wird das nach Ansicht der "Süddeutschen Zeitung" aber frühestens in 14 Jahren erreicht.

Als möglichen Grund führt die Zeitung die Tatsache an, dass sich bisher ein Viertel aller Hochschulen gar nicht an dem Programm beteiligt hat.

Das Deutschland-Stipendium gibt es seit dem Sommersemester 2011. Es ist für Studenten mit besonders guten Leistungen gedacht. Die eine Hälfte der Förderung kommt vom Bund. Die andere Hälfte müssen die Unis bei Sponsoren wie Unternehmen, Stiftungen oder privaten Spendern einwerben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)