17. August 2012

Umfrage: New-Yorker sind gegen Softdrink-Limits

Wieviel Cola sie in einem Becher kaufen dürfen, wollen sich die meisten New Yorker nicht vorschreiben lassen. In einer Meinungsumfrage unter den Bürgern der Stadt sprachen sich 54 Prozent gegen ein Vorhaben von Bürgermeister Michael Bloomberg aus. Dieser will erreichen, dass Restaurants, Fast-Food-Ketten und Supermärkte Softdrinks nur noch in Behältern verkaufen dürfen, die höchstens einen halben Liter fassen. Gegner Bloombergs hatten den Bürgermeister wegen seines Vorstoßes als "Gouvernante" bezeichnet und ihn aufgefordert, sich aus den Küchen seiner Bürger fernzuhalten. Der Beschluss soll im nächsten Frühjahr in Kraft treten.

Softdrinks gelten als einer der Hauptverursacher der verbreiteten Fettleibigkeit in den USA. Viele Fast-Food-Restaurants verkaufen sie in Jumbo-Bechern, die teilweise anderthalb Liter fassen. Ein Hersteller wirbt derzeit im Fernsehen dafür, statt des morgendlichen Kaffees eine gezuckerte Limonade zu trinken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)