17. August 2012
Hautschuppen, Haare, Bakterien, Viren, Speichel - das alles findet sich in öffentlichen Schwimmbädern. Und jeder, der drin schwimmt, gibt seinen Teil dazu. Für Professor Christiane Höller vom bayerischen Landesamt für Gesundheit- und Lebensmittelsicherheit ist das aber kein Grund zur Beunruhigung. Hier bei "DRadio Wissen" erklärte sie, dass dadurch zwar theoretisch Krankheiten ausgelöst werden könnten, doch deswegen werde das Wasser schließlich desinfiziert. Meistens mit Chlor, denn das wirke am schnellsten: Innerhalb von 30 Sekunden töte es 10.000 Bakterien ab. Im Prinzip könne man das Wasser aber auch mit Brom oder Ozon desinfizieren - allerdings sei letzteres giftig. Verzichtbar ist Chlor Christiane Höller zufolge nur in Schwimmbädern mit biologischer Aufbereitung. Die gebe es auch bereits, allerdings funktioniere das nur sehr langsam. In solchen Schwimmbädern bestehe daher eine leicht erhöhte Infektionsgefahr.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)