17. August 2012
Es soll nichts Geringeres als ein globales Umwelt- und Nahrungsmittelproblem lösen: Das Schnitzel aus dem Drucker.
Eine Firma aus den USA arbeitet an einer Technik, wie man aus künstlich gezüchteten Zellen und einem 3D-Drucker essbares Fleisch herstellen kann. Damit könnte die Viehwirtschaft überflüssig werden, die für einen großen Anteil an CO2-Emissionen verantwortlich ist.
Auch andere tierische Produkte, wie zum Beispiel Lederschuhe, sollen bald druckbar sein, wenn es nach den Erfindern geht.
"Bioprinting" nennen sie diese Technik. Vom Massenmarkt ist die Methode noch weit entfernt, dennoch ist das Züchten von künstlichem Gewebe für die Firma Alltag. Sie stellt es für medizinische Zwecke her, etwa für Medikamententests.
Die Idee wird mit bis zu 350.000 US-Dollar gefördert. Ein Sponsor ist zum Beispiel der frühere PayPal-Chef Peter Thiel.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)