20. August 2012
Nachhaltiges Handeln bedeutet so zu leben, dass künftige Generationen keine Nachteile erleiden müssen.
Einige unserer Vorfahren haben diese Idee eher nicht berücksichtigt, das hat ein internationales Team von Meeresforschern herausgefunden. Ihre Ergbnisse veröffentlichen sie im Fachmagazin "Nature Geoscience". Sie fanden große Menge von Kohle im Atlantik, die von Brandrodungen stammen. Diese Technik wird seit dem 16. Jahrhundert angewandt, um Land urbar zu machen. Heute wird nicht zuletzt aus Umweltschutzgründen kaum noch mit Feuer gerodet, dennoch hat die Brandrodung im Laufe der Jahrhunderte den Regenwald auf ein Zehntel seiner Größe schrumpfen lassen. Dabei blieben nach Angaben der Forscher bis zu 500 Millionen Tonnen Holzkohle in den Böden zurück, die immer noch ins Meer gespült würden. Welche Folgen das auf Lebewesen und den globalen Kohlenstoffkreislauf hat, ist noch unklar.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)