20. August 2012
Zuerst die gute Nachricht: Die Dorsch-Bestände in der östlichen Nordsee haben sich etwas erholt. Und jetzt die schlechte: Die Fische haben zu wenig zu fressen und neigen deshalb zum Kannibalismus.Zu diesem Ergebnis kommen Meeresforscher der Technischen Universität Dänemark.Demnach leiden die Dorsche in der östlichen Nordsee Hunger, weil Sprotten und Heringe dort so selten geworden sind wie nie zuvor. Von diesen Fischen ernährten sich Dorsche aber hauptsächlich.
Die Wissenschaftler empfehlen, aus ihren Erkenntnissen Konsequenzen zu ziehen. Bei der Wiederansiedlung von Raubfischen müsse beachtet werden, ob auch genug Futterfisch vorhanden sei.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)