20. August 2012

Aberglaube: Peking verbietet Vermeidung von Unglückszahlen

Chinesen sind offenbar ganz schön abergläubisch. So sehr, dass die Pekinger Stadtverwaltung nun eingreift und gegen den weitverbreiteten Aberglauben vorgehen will. Ein Beispiel: Weil sich die Zahl "Vier" auf Chinesisch so ähnlich anhört wie Tod, wurden entsprechende Stockwerke oder Hausnummern häufig mit "3b" beschildert. Von September an soll nun das Überspringen von Zahlen bei Stockwerken, Gebäudekomplexen und Wohnungen verboten werden.

Die Zahlensymbolik ist in China weit verbreitet. Noch schlimmer als die "Vier" ist die "14", weil sie sich ausgesprochen anhört, wie "sterben wollen". Deshalb würde kaum ein Chinese seine Telefonnummer mit einer 14 enden lassen. Früher gab es in Bussen und Flugzeugen auch keine Reihen mit der Nummer Vier oder 14.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)