20. August 2012
Es soll den Klimawandel und Wetterextreme untersuchen. Das deutsche Höhenforschungsflugzeug HALO ist nach jahrelanger Vorbereitung zu seiner ersten Mission aufgebrochen. Seine Daten sollen eine Lücke decken, die zwischen Satellitenmessungen und Beobachtungsstationen am Boden entstehen können. Ein Beispiel sei die Zu- und Abnahme von Eis in der Antarktis. Auch Daten des Erdmagnetfeldes werden in die Berechnungen mit einbezogen.
Der Forschungsflieger HALO ist ein konventionelles Business-Flugzeug, das speziell umgebaut wurde. Er kann eine Höhe von 15 Kilometern erreichen und hat eine Reichweite von 8000 Kilometern. Das ermöglicht Missionen in bisher nicht direkt erreichbare Gebiete wie über den Ozeanen oder an den Polkappen. In den nächsten drei Jahren sind zehn Einsätze geplant.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)