20. August 2012

Immer mehr Menschen müssen nachts oder am Wochenende arbeiten

Auch am Wochenende ins Büro - für ein Viertel aller deutschen Beschäftigten ist das mittlerweile normal. Das geht aus dem neuen "Bericht zur Qualität" der Arbeit hervor, den das Statistische Bundesamt vorgestellt hat.

Demnach hat die Arbeit am Wochenende oder nachts deutlich zugenommen. Zudem sei der Start von jungen Arbeitnehmern ins Berufsleben unsicherer geworden: 20 Prozent aller Erwerbstätigen zwischen 25 und 34 Jahren hätten einen befristeten Vertrag. Dieser Anteil hat sich in den vergangenen fünfzehn Jahren verdoppelt.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund beklagt diese wachsende Arbeitsverdichtung bei den Beschäftigten. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sagte im Deutschlandfunk, immer mehr Arbeit müsse in der gleichen Zeit oder mit Hilfe von Überstunden bewältigt werden. Dies überlaste viele Beschäftigte und führe zu einem Anstieg der psychischen Erkrankungen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)