21. August 2012

IZA-Direktor für Arbeitsmarktpolitik: Schulanfänger von heute haben beste berufliche Aussichten

Der demografische Wandel hat auch gute Seiten - zumindest für junge Leute. Der Ökonom Hilmar Schneider vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) glaubt, die Schulanfänger von heute müssten sich keine Sorgen um ihre berufliche Entwicklung machen. Er sagte im "Deutschlandradio Kultur", bis zum Jahr 2050 werde Deutschland etwa ein Drittel der heutigen Erwerbsbevölkerung verlieren. Das seien ungefähr zwölf Millionen Menschen, die dem Arbeitsmarkt dann fehlten. Laut Schneider wird das dafür sorgen, dass die Chancen für Arbeitnehmer in Zukunft so gut seien wie lange nicht mehr.

Allerdings sieht der Ökonom auch eine schwierige Entwicklung, die die Arbeitswelt schon heute allmählich verändere: die Verlagerung unternehmerischer Risiken auf die Arbeitnehmer. Das sei für viele schwierig. Und auch die verschulten Bachelor-Studiengänge könnten da nicht weiterhelfen.

Das vollständige Interview können Sie im Internet nachhören.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)