21. August 2012
Helfen können Bäume, Büsche oder Kletterpflanzen. Ein internationales Forscherteam hat untersucht, wie sich eine intensive Begrünung entlang innerstädtischer Straßen auf die Luftqualität auswirkt. In der Studie kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass eine Begrünung die Luftverschmutzung um bis zu 30 Prozent reduzieren kann. Bisher war man von etwa ein bis zwei Prozent ausgegangen.
Die Forscher erklären, dass die belastete Luft in Häuserschluchten kaum entweichen könne. Entscheidend verbessern ließe sich die Luftqualität vor allem mit bepflanzten Wänden. Die Pflanzen filterten Stickstoffoxid und mikroskopisch kleine Partikel aus der Luft. Ein Vorteil sei, dass solche Grünflächen Straße für Straße angelegt werden könnten. So vermeide man große und teure Initiativen.
Laut Weltgesundheitsorganisation sterben pro Jahr weltweit mehr als eine Million Menschen an den Folgen verschmutzter Luft.
Die Studie ist im Fachmagazin "Environmental Science and Technology" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)