21. August 2012
Kein Schlaf ist keine Lösung. Wer Nachtschichten einlegt, um zu lernen, schadet sich mehr, als dass die Noten besser werden. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles. Sie haben mehr als 535 Schüler gebeten, zwei Wochen lang in ein Tagebuch zu schreiben, wie lange sie lernen und wie lange sie schlafen. Außerdem sollten sie angeben, wie sie am kommenden Tag in der Schule abschnitten - also wie gut sie dem Unterricht folgen konnten und wie die Noten in Klasuren und Tests waren.
Die Forscher entdeckten, dass sich die Lerneinheiten während der eigentlichen Schlafenszeit kontraproduktiv auswirkten. Es zeigte sich, dass die Schüler am folgenden Tag in der Schule dem Unterricht schlechter folgen konnten. Außerdem waren ihre Noten in Prüfungen schlechter. Nach Meinung der Wissenschaftler sollten Schüler Schlafmangel vermeiden und stattdessen ihren Alltag besser strukturieren. Sie sollten die Zeit in der Schule und auch danach besser nutzen, um zu lernen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)