22. August 2012
Was ist die zuverlässigste Methode, um bei einem Patienten das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bestimmen? Die Antwort auf diese Frage ist aus Sicht von US-Forschern der Wake Forest University School of Medicine in North Carolina eindeutig. Ihre Studie ergab, dass das Calcium-Screening die brauchbarsten Ergebnisse liefert. Dabei werden Calciumablagerungen an den Wänden der Herzkranzgefäße gemessen. Patienten werden danach in drei Risikogruppen eingeteilt. Nur der Gruppe mit hohem Risiko wird eine regelmäßige, starke Medikation empfohlen - um zum Beispiel einem Herzinfarkt vorzubeugen.
Die Untersuchungen zeigten allerdings, dass bei der Einteilung in die verschiedenen Gruppen noch Verbesserungen möglich sind. Dennoch solle dem Calcium-Screening eine wichtigere Rolle eingeräumt werden, finden die Forscher.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)