22. August 2012

USA: 40 Prozent der Nahrung landet im Müll

In den USA landen jede Menge Lebensmittel im Müll. Nach einer Untersuchung der Umweltschutzorganisation NRDC werden bis zu 40 Prozent der Nahrung weggeworfen. Der Wert: etwa 165 Milliarden Dollar pro Jahr. Seit 1970 ist demnach der Müllberg aus Lebensmitteln um die Hälfte gewachsen. Verglichen mit Verbrauchern in Südostasien wirft der durchschnittliche US-Bürger zehn Mal so viel Essen weg.

Laut Berechnungen der Studie könnten 25 Millionen Amerikaner ernährt werden, wenn die Verluste um 15 Prozent reduziert würden. Auch Mülldeponien könnten laut NRDC entlastet werden. Hier machten Lebensmittel den größten Einzelanteil am Gesamtmüll aus. Vor allem in Supermärkten werde viel Obst und Gemüse weggeworfen. Außerdem seien die Portionen in Restaurants und in den privaten Haushalten zu groß. Das führe zu Resten, die dann nicht gegessen würden.

Die Umweltorganisation will die US-Regierung dazu bringen, die Verluste im Nahrungssystem zu untersuchen und die Müllmenge zu verkleinern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)