22. August 2012
In Japan belastet die Atomkatastrophe in Fukushima die Umwelt weiter stark: An der Küste sind jetzt Fische gefangen worden, die hoch mit radioaktivem Cäsium belastet waren. Nach Angaben des AKW-Betreibes Tepco entspricht der Messwert dem 258-Fachen dessen, was der Staat als unbedenklich einstuft. Die Fische wurden Anfang August in bis zu 20 Kilometern Entfernung von dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima gefangen. Das AKW war am 11. März 2011 durch ein Erdbeben und einen anschließenden Tsunami zerstört worden. Es kam zur Kernschmelze in drei Reaktoren, große Gebiete wurden radioaktiv verseucht. Es war der schwerste Atomunfall seit dem Tschernobyl-Unglück 1986.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)