22. August 2012
Das Beamtentum in China gilt als korrupt - in welchem Ausmaß, zeigt dieses Beispiel aus Peking. Die Stadtverwaltung hat beschlossen, die Grünflächen in Peking künftig per Satellit zu überwachen und so zu überprüfen, ob öffentlich geförderte Aufforstungsprojekte tatsächlich durchgeführt werden.
Laut der Zeitung "China Times" steckt dahinter die Sorge, städtische Mittel könnten veruntreut werden - so wie in anderen Orten, wo Beamte Hügel einfach grün anstreichen ließen, um eine Bepflanzung vorzutäuschen. Peking zählt zu den Städten mit der höchsten Luftverschmutzung weltweit. Um Abhilfe zu schaffen, sollen in der chinesischen Hauptstadt unter anderem 160.000 Hektar mit Bäumen bepflanzt werden. Das entspricht einer Fläche fast doppelt so groß wie Hamburg.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)