22. August 2012
In den USA kämpfen die Behörden gegen das gefährliche West-Nil-Virus. Der Ausbruch ist ihnen zufolge der bislang größte in den USA - mit bisher 41 Toten und fast 1.200 Erkrankten, besonders im Bundesstaat Texas, aber auch in anderen südlichen US-Bundesstaaten. Das Virus wurde erstmals 1999 in den USA entdeckt.
Das West-Nil-Virus tragen vor allem Vögel in sich. Stechmücken übertragen den Erreger von den Vögeln auf andere Wirte, darunter den Menschen. Mögliche Folgen sind hohes Fieber, Lähmungen und tödliche Hirnhautentzündungen.
Die US-Behörden rechnen bis Ende September mit weiteren Infektionen. Forscher führen die Ausbreitung des West-Nil-Virus auch auf den Klimawandel zurück, durch den Mücken bessere Überlebenschancen haben und dadurch mehr Gelegenheit, das Virus zu übertragen. Der ungewöhnlich starke Ausbruch liegt den US-Behörden zufolge am milden Winter und dem regnerischen Frühling.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)