23. August 2012
Der Ort hat keine Autos und keinen Straßenanschluss - und wenn nur einer der 1.477 Bewohner über Satelliten-Internet ein Onlinevideo schaut, ist die Verbindung ausgelastet. Trotzdem interessiert sich Google für Cambridge Bay, einen Inuit-Ort in Kanada. Ein Team des US-Unternehmens ist auf Einladung eines Inuit dort hingereist, um Daten für das Streetview-Projekt zu sammeln. Das passiert per Kamera-Fahrrad. Außerdem bringen die Einheimischen ihr Wissen über die Geographie und Kulturgeschichte der Region ein. Sie ergänzten zum Beispiel die Daten einer Steinhaus-Ruine aus der Dorset-Kultur, die bis 1000 nach Christus bestand. Google schreibt in einem Blog, es gebe Geschichten aus 4.000 Jahren, die der Welt über das Internet erzählt werden sollten. Ein Inuit-Älterer des Orts sagte, man wolle den Menschen zeigen, wie man im hohen Norden lebe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)