23. August 2012
Schon 1893 gab es auf der Weltausstellung in Chicago ein kurdisches Theater. Das ist ein Beispiel für kurdische Geschichte, die die neue Zeitschrift "Kürt Tarihi" vermitteln will. Chefredakteur Mesut Yegen sagte dem Netzwerk "Bianet", Absicht der Zeitschrift sei, der kurdischen Geschichte ein Gesicht zu geben. Sie wolle die Geschichte nicht neu schreiben, sondern mehr Informationen über die Kurden vermitteln. Und zwar auf Türkisch, weil die Türken die Zielgruppe der Zeitschrift seien. Später sollen aber auch Artikel auf Kurdisch dazukommen.
Zum Autorenteam gehören Wissenschaftler aus aller Welt, die meisten mit türkischen und kurdischen Wurzeln. Der Chefredakteur ist Soziologe und forscht in Istanbul über den türkischen Nationalismus und das Kurdenproblem.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)